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utočište

imenica

1. Asyl

imenicagramatika

Fr. Freistätte, Zufluchtsort für Verfolgte (Tempel, Kirchen, Klöster); heute Zufluchtsstätte für Notleidende oder Schutzbedürftige. In Dtld. u. a. Staaten genießen polit. oder religiös Verfolgte einen Rechtsanspruch auf A., d. h. u. a. Schutz vor Ausweisung u. Auslieferung an den Heimatstaat. Art. 16a GG u. die A.verfahrensregelungen von 1992 u. 93 schränken das A.recht ein für Personen, die aus EG-Mitgliedsländern oder sog. sicheren Drittstaaten einreisen, sowie für Personen aus sog. sicheren Herkunftsstaaten.
(griech.)allg. Zufluchtsort, Heim (z.B. Obdachlosen-A.); i.e.S. Aufnahme von Verfolgten in einem anderen Land. In Deutschland genießen A.recht nach Artikel 16 GG, Absatz 2 alle Nichtdeutschen, die aus polit., rass. oder religiösen Gründen in ihren Heimatstaaten Verfolgungen ausgesetzt sind. Über die Gewährung von A. entscheidet das Bundesamt für die Anerkennung ausländ. Flüchtlinge. Wegen vielfältigen Mißbrauchs durch Wirtschaftsflüchtlinge wird eine Änderung der A.praxis diskutiert.
während der NS-Zeit fanden viele politisch oder rassisch verfolgte Deutsche im Ausland Aufnahme. Bei der Formulierung des Grundgesetzes wurde daher auf eine großzügige Asylregelung für politische Flüchtlinge wert gelegt; sie ist in Art. 16 verankert. Mit der Gewährung von Asyl wird der Flüchtling dem Zugriff des Heimatstaates entzogen. Lange Zeit lag die Zahl der Bewerber relativ konstant zwischen 5,000 und 10,000 Fällen jährlich. Meist handelte es sich um Flüchtlinge aus dem Ostblock, deren Anträge vom Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge in Zirndorf fast automatisch genehmigt wurden. Die DDR ihrerseits gewährte Flüchtlingen Asyl, die angeblich 'wegen ihres Eintretens für Frieden, Demokratie und Fortschritt verfolgt' wurden, meist Kommunisten aus westlichen Ländern.
Mit dem Anwachsen der Bevölkerung und des Elends in der Dritten Welt schwoll der Flüchtlingsstrom, ausgenutzt von skrupellosen Schlepperorganisationen, in die Industriestaaten an, so daß die liberale Praxis der Bundesrepublik zu einem Mengenproblem wurde. Es verschärfte sich seit den 1970er Jahren durch Arbeitslosigkeit und Mangel an Wohnungen, die von Rechtsextremisten den 'Wirtschaftsflüchtlingen' zur Last gelegt wurden. Schrittweise wurde daher die Aufnahmepraxis verschärft: Zunächst erging ein Arbeitsverbot für die ersten beiden Jahre (Ostblockflüchtlinge nur 1 Jahr) des Aufenhalts in der Bundesrepublik, Sozialleistungen wurden zunehmend unbar geleistet, dann wurde mit dem Asylverfahrensgesetz vom 16.7.1982 die Gewährungs- bzw. Ablehnungspraxis beschleunigt. Dennoch wuchs die Bewerberzahl dramatisch auf bis zu einer halben Million jährlich, und das bei einer Annerkennungsquote von weit unter 10 %. 1992 einigten sich die Parteien auf eine Änderung des Grundgesetzes (in Kraft 1.1.1993).

2. Burg

ženski rodgramatika

befestigte Wohn- und Schutzanlage des Altertums und v.a. des Mittelalters. Die B. entwickelte sich aus dem durch Wälle und/oder Palisaden geschützten Wehrdorf und dem röm. Kastell zum ummauerten Typ des wehrhaften Sitzes von Adligen, der bevorzugt auf beherrschenden Höhen oder grabenumzogen als Wasser-B. in der Ebene angelegt wurde. Die meist ringförmigen Mauern mit dem Wehrgang umschlossen den Wehrturm oder Bergfried, die Kapelle, die Wohn- und Versorgungsbauten. Schießscharten und Pechnasen dienten der offensiven Verteidigung, der Zugang war durch Zugbrücke und Fallgatter gesichert. Mit Aufkommen der Feuerwaffen im 15. Jh. verlor die B. an Bedeutung und wurde durch Festungen abgelöst.
befestigter Ort, an dem man sich 'bergen' kann; als befestigte Anlage an schwer zugänglicher Stelle angelegt (auf steilen Bergen, zw. Wasserläufen; Wasserburgen, mit Wall und Graben); bis zur Karolingerzeit Volksburgen als Zuflucht für die Gesamtbevölkerung bei Feindeinfällen (Fluchtburg/ Fliehburg); später Herrenburgen als Wehr- und Wohnanlage der Grafen und des grundbesitzenden Adels, aus dem sich der Ritterstand entwickelte; seit dessen Blüte im 11.-13. Jh. Bau zahlreicher Ritterburgen (Hauptteile: Palas = Herrenhaus mit Rittersaal, Kemenate = mit Kamin versehene Wohn- und Frauengemächer, Bergfried = Hauptturm als letzte Zuflucht, Kapelle, Wirtschaftsgebäude, unterirdisches B.-Verlies, Ziehbrunnen, Zugbrücke, Wehranlagen mit Zinnen, Scharten, Pechnasen usw.); mit dem politisch-sozialen Niedergang des Ritterstandes infolge Erstarkung des Territorialfürstentums verloren viele B.en ihre Bedeutung, an ihre Stelle trat seit dem 15./16. Jh. das großzügiger angelegte fürstliche Schloß, militär. die den neue

3. Freistatt

ženski rod

4. Freistätte

ženski rod

5. Hort

muški rodgramatika

Aufbewahrungsort für Wertsachen; Kinder-H., Kindertagesheim.
1. allg.: sicherer Ort, Schutz, Zuflucht
2. Kinder-Hort, Kindertagesstätte für schulpflichtige Kinder

6. Zuflucht

ženski rodgramatika

7. Zufluchtshafen

muški rod

8. Zufluchtsort

muški rod

9. Zufluchtsplatz

muški rod

10. Zufluchtsstätte

ženski rod

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