Sozialisierung | nemačko - engleski prevod

Sozialisierung

ženski rod

Die sehr weitgehenden Sozialisierungspläne scheiterten in den Westzonen jedoch am Widerstand der Siegermächte und in der Bundesrepublik am Schwenk der CDU/CSU vom Ahlener Programm zu den marktwirtschaftlichen Prinzipien der Düsseldorfer Leitsätze, obwohl Art. 15 GG Sozialisierung als Möglichkeit ausdrücklich vorsieht. Auch die SPD rückte von umfassender Sozialisierung ab, hielt aber in bestimmten Fällen noch im Grundsatzprogramm von 1989 Verstaatlichung 'für unentbehrlich,... wo private Initiative fehlt oder übergroße Risiken bei anerkanntem Bedarf vorliegen'.
In der DDR hingegen wurde die Sozialisierung konsequent durchgeführt mittels Bodenreform, Kollektivierung und Bildung von Volkseigentum an den Produktionsmitteln. Diese Bezeichnung war freilich irreführend, denn nicht das 'Volk' sondern die Partei verfügte über dieses 'sozialistische' Eigentum (Art. 9 der Verfassung), so daß auch hier eher von Verstaatlichung als von Vergesellschaftung gesprochen werden muß. Das Scheitern dieses Modells hat Sozialisierungsvisionen weitgehend den Boden entzogen.
Vergesellschaftung, Verstaatlichung, die Überführung von Wirtschaftsgütern in Gemeineigentum (Volkseigentum) unter Entziehung des Privateigentums aus ideolog. oder gesellschafts- u. wirtschaftspolit. Gründen.
die Ballung und der Mißbrauch von Kapitalmacht hat seit Beginn des 19. Jh. immer wieder zu Forderungen nach Sozialisierung, also Vergesellschaftung oder Verstaatlichung des Eigentums an Produktionsmitteln geführt. Auch unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg bestand parteiübergreifend Einigkeit, daß die Überführung der Schlüsselindustrien, Banken sowie Grund und Boden in Gemeineigentum eine wichtige Sicherung darstelle gegen eine erneute Katastrophe, wie sie das Bündnis von Wirtschaft und Nationalsozialismus über Deutschland gebracht hatte.
Überführung privaten Eigentums in Staatseigentum oder andere Formen des Gemeinschaftseigentums.

1. socialisation

imenica

Alternate (chiefly British) spelling for socialization.

2. socialization

imenica

Sinonimi: socialisation | socializing | socialisation | acculturation

(Alternate spelling: socialisation).
1. The act of meeting for social purposes; SYN. socialisation, socializing.
2. The adoption of the behavior patterns of the surrounding culture; SYN. socialisation, acculturation.
Process, beginning in childhood, by which a person becomes a member of a society, learning its norms, customs, laws, and ways of living. The main agents of socialization are the family, school, peer groups, work, religion, and the mass media. The main methods of socialization are direct instruction, rewards and punishment, imitation, experimentation, role play, and interaction.
Some agents of socialization, such as the family and the peer group, may conflict with each other, offering alternative goals, values, and styles of behavior. Socialization is of particular interest to psychologists, anthropologists, and sociologists, but there are diverse opinions about its methods and effects.

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