Zensur | nemačko - srpski prevod

Zensur

ženski rodgramatika

die Unterdrückung der Meinungsfreiheit ist stets eine der ersten Maßnahmen, die in Diktaturen eingeführt werden. Deutschland erlebte sie während des Hitlerregimes 1933/1945 in Form einer 'Gleichschaltung' aller Informationsmittel. Dagegen setzte das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Art. 5 das klare Bekenntnis zur Meinungsfreiheit: 'Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten... Eine Zensur findet nicht statt.' Damit ist v.a. die Vorzensur gemeint, die Meinungsäußerungen vor ihrer Veröffentlichung behindern könnte; diese Vorzensur darf es nicht geben. Möglich ist jedoch eine Nachzensur, wenn etwa die Verfassung angegriffen, gegen Jugendschutzbestimmungen verstoßen oder die persönliche Ehre verletzt wird. Bei Filmen schaltet sich die Freiwillige Selbstkontrolle ein, die fertige Filme überprüft und gegebenenfalls Schnittauflagen (bei Sexszenen oder Gewaltverherrlichung) durchsetzt.
In der DDR etablierte sich bereits im Aug. 1949, also kurz vor der offiziellen Übergabe aller Verwaltungsfunktionen durch die SMAD (10.10.1949) ein Zensursystem für alle Publikationen und Massenmedien, das bis zur Auflösung des Staates im wesentlichen unverändert blieb. Bestandteile des Systems waren 1. Kaderpolitik: Besetzung der Entscheidungspositionen in den Kulturinstitutionen, Massenmedien, Verlagen, im Filmwesen usw. mit loyalen Anhängern der SED; 2. Medienpolitik: staatliche Lizenzpflicht und Veröffentlichungsgenehmigungen, Einfuhrbeschränkungen für Druckerzeugnisse aus dem Westen; 3. Selbstzensur der Medienschaffenden ('Kritik und Selbstkritik'). Auch die Tätigkeit der ausländischen Korrespondenten in der DDR unterlag der Zensur. Das Außenministerium behielt sich die Akkreditierung vor und widerrief sie, wenn in unerwünschter Weise berichtet wurde. So wurde z.B. im Jan. 1978 das Ostberliner Büro des 'Spiegel' geschlossen, nachdem dieser ein oppositionelles Manifest veröffentlicht hatte.
(Katholische Kirche) In der kath. Kirche schwere Kirchenstrafe: Kirchenbann, Suspension, Interdikt; auch kirchl. Prüfung u. Verbot von Büchern.
(Schulwesen) Die Note zur Beurteilung der Schülerleistungen.
(Presse- und Rundfunkrecht) Die staatl. Kontrolle von Inhalt u. Verbreitung von Presseerzeugnissen, von Rundfunk- u. Fernsehsendungen u. Filmen.

1. cenzorstvo

imenica

2. cenzura

ženski rod

1. Ocenjivanje, pregledanje, kritičko ispitivanje;
2. Zvaničan prethodan pregled stvari za objavljivanje radi odobrenja ili zabrane štampanja ipuštajna u javnost (knjiga, časopisa, pozorišnih dela, filmova i dr.);
3. Državna ustanova koja ovaj posao obavlja;
4. Ispitna ocena (đačka).

3. ispitna ocena

ženski rod

4. ocena

ženski rod

Mišljenje, sud o nečemu.

5. službeno ispitivanje spisa za štampanje

imenica