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Bildnis [ imenica {N/A} ]
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Darstellung eines (bestimmten) Menschen in Plastik, Malerei, Zeichnung usw., insbes. als typologisierende Abb., nicht auf individuelle Ähnlichkeit (wie bes. im Porträt) beschränkt, sondern ebenso das Verhältnis des Künstlers zum Dargestellten umfassend, dessen gesellschaftliches und persönliches Umfeld usw.; B. ist häufig zur repräsentativen Würdigung (Ehrung bzw. Karikierung) geschaffen, ist in fast jeder Technik möglich, auch als Doppel-, Familien- oder Gruppen-B. Während das Porträt in der Regel den Kopf, die Büste (Bruststück) oder auch die Halbfigur umfaßt, ist ein B. auch als Ganzfigur (z.B. Reiter-B.) möglich. Im Altertum spielte das B. bei ägypt. (ab Dynastie), vorderasiat. Völkern (Sumerer, Babylonier, Hethiter), bei Assyrern und Persern eine wichtige Rolle. Zur Kennzeichnung der dargestellten Personen (Herrscher, Würdenträger) wurden Beischriften, Amts- und Würdenzeichen beigefügt.
Mit dem Ideal-B. (Ganzfiguren wie der Stratege, der Dichter, der Redner) der Griechen beginnt die europ. Geschichte dieses Genres. Auch die Bildnisse (Ehrenstatuen, entstanden aus Satyr-, Silenmasken) von Sokrates, Plato, Sophokles (seit Jh. v.Chr.) tragen idealisierende Elemente. Porträtähnlichkeit entfaltete sich in der griech. Antike mit der Themistokles-Herme von Ostia. In der röm. Kunst wurde das B. und die B.büste erweitert, z.B. als Ahnen-B. im Atrium röm. Privathäuser oder im Kaiserkult mit charakterisierender Realistik; weiter entstanden Reiterbildnisse und das B. auf Kameen, Münzen, Gläsern, Sarkophagen usw. Kaum Porträtähnlichkeit zeigten spätantike Bildnisse, wie auch die um 8mit dem B. Kaiser Lothars I. sich wieder entwickelnde Kunst des Herrscherbildnisses.
Die eigtl. dt. B.kunst beginnt wohl mit den von Peter Parler geschaffenen Büsten auf der Triforiumsgalerie des Prager Domchores (1374/138St. Veits-Dom). In der niederl. Malerei begründete Jan v. Eyck (15.Jh.) den Übergang zum Viertelprofil- oder Frontal-B.; in der niederl. Plastik schuf Nicolaus Gerhaert von Leiden mit den Büsten vom Portal der Straßburger Kanzlei (1463/146realist.-porträthafte Bildnisse. In der ital. Frührenaissance entstanden Porträtbüsten (Donatello, Desiderio da Settignano, Mino da Fiesole u.a., Pisanello entwickelte die B.medaille) und gemalte Bildnisse; in der Hochrenaissance schufen Leonardo da Vinci, Raffael, Tizian, Tintoretto würdevolle, persönliche Bildnisse, Michelangelo reine Idealbildnisse. Im 1Jh. porträtierten in Deutschland A. Dürer, L. Cranach d.Ä., H. Holbein d.J. Adelige und zunehmend auch Bürgerliche. Ebenso traten H. Baldung, Wolf Huber, die sog. Kleinmeister in der B.kunst hervor. Es entstand das sog. 'verkleidete' B.: Grünewald malte Kardinal Albrec
Im 1Jh. dominierte das repräsentative B. (als Ganzfigur) und das psycholog. B. (Rubens, van Dyck, Frans Hals, Rembrandt, Velázquez, der Bildhauer Bernini u.a.). In dieser Epoche steht ein adeliges und zunehmend bürgerliches Repräsentationsbedürfnis mit ausgeprägter, würdiger Gestik, prunkvoller Kostümierung im Vordergrund der B.kunst. Aber auch Bildnisse einfacher schicksalhafter Menschen entstehen. Im 1Jh. bestimmen Stand, Beruf und gesellschaftliches Umfeld die B.kunst (Gainsborough, Boucher, Houdon als Bildhauer). Zu Beginn des 1Jh. schuf der Spanier Goya Bildnisse mit unübersehbarer Gesellschaftskritik und dämon. Ausstrahlung; in Frankreich entstehen klassizist. Bildnisse von J.L. David (mit viel Pathos), und Ingres; später auch von Courbet (Schöpfer des 'Réalisme') romant. Bildnisse.
Neue Wege der B.malerei wurden im Impressionismus eingeschlagen; Maler wie Manet, Renoir, Degas, Liebermann, Slevogt, Corinth, Kokoschka, Beckmann u.a. schufen überraschend persönliche Bildnisse. Nachfolgende Werke (Expressionismus) sind nicht selten durch die Darstellung von Leidenschaften, Psychologisierung, Verzerrung und Schmerz charakterisiert; Käthe Kollwitz, Otto Dix, Ernst Barlach u.a. verbinden das B. in der ersten Hälfte des 2Jh. mit anklagender Kritik an Krieg oder gesellschaftlichem Unrecht. In der modernen Kunst des 2Jh. spielt das B. keine besondere Rolle mehr.
Darstellung eines (bestimmten) Menschen in Plastik, Malerei, Zeichnung usw. Als typologisierende Abb. ist das B. nicht auf individuelle Ähnlichkeit (wie bes. im Porträt) beschränkt, sondern umfaßt ebenso das Verhältnis des Künstlers zum Abgebildeten, dessen gesellschaftl. und persönl. Umfeld usw. Ein B. ist häufig zur Würdigung (Ehrung bzw. Karikatur) geschaffen, es ist auch als Doppel-, Familien- oder Gruppen-B. möglich.

lik [ muški rod ]

Obris, figura, obličje, crte lica.

slika [ ženski rod ]

Fotografija, delo likovnog umetnika.

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