Biber prevod, nemacko - srpski rečnik

Prevod reči: Biber

Smer prevoda: nemacki > srpski

Biber [ muški rod {N/A} ]
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Allgemeines:
Biber sind die zweitgrößten Nagetiere. Größer sind nur die >Riesennager. Die Biber erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 73-1cm, eine Schwanzlänge von 21-cm und ein Gewicht von bis zu 30-kg. Hierbei sind die Weibchen sogar schwerer als die Männchen. Das Fell ist sehr dicht und wasserundurchlässig, wobei die Unterseite viel stärker behaart ist, als die Oberseite. Das schützt sehr gut gegen Unterkühlung. Der keulenförmige Schwanz ist beschuppt und schwer. Die Beine sind sehr kurz und der Körper spindelförmig. Die Hinterfüße sind mit Schwimmhäuten versehen. Die Augen und Ohren sind klein.
Die Nagezähne sind sehr stark. Die unteren werden bis zu 3,5 cm lang und 8 mm breit. Mit diesen Zähnen ist der Biber in der Lage, Baumstämme mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter zu fällen!

Biberbauten:
Wie ist der Biberdamm aufgebaut?
Als erstes wird ein Wall aus Schlamm und Steinen aufgeschüttet. In diesen Wall werden Zweige gesteckt, die dann ebenfalls mit Schlamm abgedeckt werden. So wird der Damm stetig verbreitert und erhöht, so dass er am Ende bis zu 1,5 m hoch und bis zu 1m breit ist. Es kann auch schon mal vorkommen, dass so ein Damm bis zu 2m breit wird.
Wie wird eine Biberburg gebaut?
Eine Biberburg besteht aus Stämmen, Knüppeln und Zweigen. Abgedichtet wird sie mit Schlamm, Pflanzenteilen und Steinen. Als erstes wird ein großer Haufen aus Holz errichtet. In diesen Haufen nagt der Biber eine Höhle und die Gänge, wobei der Eingang immer unter Wasser liegt. Auch die Biberburg wird stetig erweitert. Die Burg ist gut isoliert. Wenn die Außentemperaturen bei über 30[s]C liegen, herrscht in der Burg ein angenehmes Klima mit Temperaturen von 18-20[s]C. Bei Außentemperaturen von -20[s]C herrschen im Bau -3[s]C bis +2[s]C.

Verbreitung:
Biber leben heutzutage an Flüssen und Seen mit bewachsenen Ufern in Teilen Europas und in Nordamerika. Als sie noch weiter verbreitet waren, hat man sie in Wäldern, Tundren und sogar in Halbwüsten gefunden. In Europa lebten sie häufig an Rhein, Elbe, Oder und Weichsel.
Hauptsächlich Pelzjäger sind für den Rückgang der Biberbestände in Europa verantwortlich. Ebenso Flussbegradigungen und Auwälderbeseitigungen. Bereits im 1Jahrhundert wurde der Biber in England ausgerottet, im 1Jahrhundert in Italien und im 1und 1Jahrhundert war der Biber in fast ganz Europa ausgerottet. Es gab nur noch vereinzelt kleine Populationen. Heutzutage wird immer mehr versucht, Biber wieder einzubürgern, auch in Deutschland, hauptsächlich aber in Russland.

Lebensweise:
Biber sind hervorragend an das Leben im Wasser angepasst. Wenn der Biber taucht, presst er seine Vorderbeine an den Körper an. Mit kräftigen Ruderbewegungen der Hinterfüße wird der Körper vorwärtsgestoßen. Der Schwanz bleibt dabei ruhig. Nase und Ohren werden beim Tauchen geschlossen. Bis zu Minuten kann der Biber tauchen, er bleibt aber nur etwa 2-3 Minuten unter Wasser. Im Winter kann er sogar unter dem Eis schwimmen. Dazu nagt er ein Loch in seinen Biberdamm, um etwas Wasser abzulassen. So entseht eine Luftschicht unter dem Eis. Da der Biber keinen Winterschlaf hält, legt er für den Winter einen Nahrungsvorrat an.
Biber leben in kleinen Familien-Kolonien. So eine Kolonie besteht in der Regel aus einem erwachsenem Pärchen und seinen Jungen. Die Jungen bleiben bis sie 2 Jahre alt sind bei den Eltern. Dann werden sie vertrieben, um eigene Kolonien zu gründen.
An Land bewegen sie Biber langsam und wirken dabei unbeholfen. Durch die langen Hinterbeine und den kleinen Vorderbeinen hat er einen Watschelgang. Wenn Biber an Land bedroht werden, hüpfen oder galoppieren sofort in Richtung Wasser.

Ernährung:
Die Nahrung des Bibers ist rein pflanzlich. Dabei bevorzugt er Kräuter, Sträucher, Wasserpflanzen und Bäume, wie Espen, Erlen und Pappeln. Er fällt die Bäume und frisst von ihnen Zweige, Rinde der Äste und die Blätter. Eigentlich frisst er alle Pflanzen, auch Gräser und Schilf.

Fortpflanzung:
Die Paarungsspiele beginnen meistens im Februar und März. Das Weibchen bringt dann nach einer Tragzeit von 3 Monaten 2-4 Junge zur Welt. Bei der Geburt sind die Jungen etwa 7g schwer und können schon sehen. Mit einem Monat können die Jungen dann schwimmen und sich selber um ihre Nahrung kümmern. Die Geschlechtsreife setzt erst mit 3-4 Jahren ein. Biber können bis zu Jahre alt werden.

Systematik:
Es gibt nur eine Gattung mit 2 Arten. Viele Zoologen aber erkennen nur eine Art an (Castor fiber) mit bis zu Unterarten.

(Castor fiber)amphib. Nagetier mit flachem Schuppenschwanz, der zur Verständigung und als Steuer beim Schwimmen und Tauchen dient. B. können bis zu 1 m lang werden, an den Hinterfüßen haben sie Schwimmhäute, die Vorderfüße sind als Greiforgane entwickelt. Der Gesichtssinn ist schwach, an Land orientieren sie sich überwiegend durch den Geruchssinn. B. sind reine Pflanzenfresser. Aus Bäumen, die sie durch allseitiges Annagen fällen, sowie aus Schlamm, Steinen und Schilf errichten sie Dämme, mit denen sie ihre aus ähnl. Material gebauten Wohnburgen schützen. Früher in Europa, N-Amerika und den gemäßigten Zonen Asiens verbreitet, sind sie heute auf wenige Rückzugsgebiete beschränkt.

dabar [ muški rod {životinja} ]

Vrsta glodara.



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