LITERATURA prevod, srpsko - nemacki rečnik

Prevod reči: LITERATURA

Smer prevoda: srpski > nemacki

literatura [ ženski rod ]

Književnost, pismenost uopšte; naročito: lepa književnost, pesništvo; stručna literatura, ona koja obuhvata samo pojedine struke (npr. tehnička, medicinska, vojna, muzička, filozofska, pedagoška literatura). (lat.)

Literatur [ ženski rod ]
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Gegenüber ursprüngl. nur mündl. tradierten Formen (u.a. Märchen, Lieder) bezeichnet L. zunächst jede Form schriftl. Aufzeichnung. Die übl. Gebrauchstexte, denen stets eine Zweckbestimmung zugrunde liegt, lassen sich in vier Gruppen gliedern: Texte privaten Gebrauchs (Briefe, Notizen, Tagebücher, Memoiren u.a.), wiss. Texte (Abhandlungen, Rezensionen u.a.), didakt. Texte (Reden, Predigten, Aufrufe, Streitschriften, Sachbücher u.a.) und publizist. Niederschriften (Presseartikel, Flugblätter, Werbetexte u.a.).
I.e.S. aber meint L. poet. Texte, die in die Gattungen Epik (erzählende Texte); Dramatik (szen. Texte) und Lyrik (Gedichte) eingeteilt werden. Sie werden auch unter dem Sammelbegriff Dichtung zusammengefaßt, setzen eigene Wirklichkeiten und genügen hohen ästhet. Ansprüchen. Diese wandeln sich mit den literar. Stilen, doch gehören zu den Anforderungen an Dichtung immer Originalität und 'dichte' Darstellung von menschen- und weltbewegenden Fragen in 'angemessener' Sprache und wirkungsvoller Gestaltung, die dem Werk überzeitl. Geltung sichert. Bloß nachahmende (epigonale) oberflächl. Texte gehören in den Bereich der Trivial-L., die bald vergessen ist.
Das Schöpfertum des Dichters hebt seine Werke von sonstigen sprachl. Äußerungen ab, die ledigl. kommunikativen Zwecken dienen. Während Alltagssprache festgelegten Konventionen unterliegt, die Verständigung erst sichern, bricht Dichtung auf vielfältige Weise mit solchen Erwartungen und verwendet Sprache eigengesetzl.-schöpferisch. Sie gewinnt so neue Wirkungen, deckt rhythm.-musikal. Qualitäten der Sprache auf und spürt verlorenen oder unentdeckten Bedeutungen nach. Das heißt nicht, daß der Dichter von der Realität absieht, er sieht nur genauer und anders hin, verwandelt den Stoff und die Sprache so, daß sie neue Erkenntnisse freigeben.
Das in einer bestimmten Nationalsprache verfaßte poet. Schrifttum wird als National-L. bezeichnet, der Kanon überzeitl.-allgemeingültiger literar. Werke als 'Welt-L.', ein von Goethe 18geprägter Begriff. Er stellt einen Appell dar: Sprachkunst ist anders als Musik oder Bildende Kunst dem Wesen nach national und daher umso mehr auf Kulturaustausch angewiesen. Dazu müssen die fremdsprachigen Hürden überwunden werden, was nur in Ansätzen und immer neuen Anläufen gelingt, da schon die klangl. Differenzen verlustfreie Übertragungen von einer in die andere Sprache utop. machen.
Die Wiss. hat Methoden der Beurteilung und Klassifikation von L. entwickelt. Dazu gehören v.a. die philolog. Verfahren der Textkritik (Editionsphilologie), die eine Werkgestalt sichern sollen, die den dichter. Intentionen am nächsten kommt. Diese zu verstehen ist Aufgabe der Interpretation, werkimmanent und/oder unter Berücksichtigung der subjektiven und objektiven Bedingungen der Entstehung.
Schrifttum; i.w.S. eine Gesamtheit von Schriften jeder Art, z.B. wiss. L., Fach-L., Sekundär-L.; i.e.S. die Sprachkunstwerke, wie schöngeistige L. (Belletristik); auch die Unterhaltungs-L. (Trivial-L.).



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